Raubschnecke Clea Helena
Die Raubschnecke Clea helena ist eine interessante Süßwasserschnecke, die vor allem für ihre Fähigkeit bekannt ist, andere Schnecken zu jagen. Deshalb wird sie häufig eingesetzt, wenn sich Blasen-, Posthorn- oder andere kleine Schnecken im Aquarium stark vermehren.
Mit ihrem auffälligen gelb-schwarz gestreiften Gehäuse ist sie zudem ein attraktiver Bewohner für viele Aquarien. Anders als viele andere Schnecken ernährt sie sich nicht hauptsächlich von Algen, sondern sucht aktiv nach tierischer Nahrung. Dabei spürt sie ihre Beute auf und frisst diese mit ihrem speziellen Rüssel.
Clea helena bleibt mit etwa zwei bis drei Zentimetern vergleichsweise klein und verhält sich gegenüber Fischen meist friedlich. Da sie andere Schnecken jagt, sollte sie jedoch nicht mit seltenen oder besonders geschätzten Schneckenarten zusammen gehalten werden.
Die Vermehrung erfolgt deutlich langsamer als bei vielen anderen Aquarienschnecken. Dadurch besteht normalerweise keine Gefahr einer unkontrollierten Population. Für eine erfolgreiche Haltung sind sauberes Wasser, ausreichend Mineralstoffe und eine regelmäßige Fütterung wichtig, besonders wenn kaum noch Beuteschnecken vorhanden sind.
Steckbrief
- Größe: etwa 2–3 cm
- Lebenserwartung: 2–5 Jahre
- Herkunft: Südostasien
- Verhalten: räuberisch gegenüber anderen Schnecken
- Vermehrung: langsam, getrennte Geschlechter (nicht zwittrig)
Ernährung
- Blasen- und Posthornschnecken
- Turmdeckelschnecken
- Aas und tote Tiere
- Frostfutter (z. B. Mückenlarven)
- Proteinreiche Futtertabletten
Wasserwerte für Clea helena (Raubschnecke)
Die Raubschnecke Clea helena ist recht anpassungsfähig und kommt mit vielen üblichen Aquarienbedingungen gut zurecht. Für eine langfristig erfolgreiche Haltung haben sich folgende Wasserwerte bewährt:
- Temperatur: 22–28 °C
- pH-Wert: 6,8–8,0
- Gesamthärte (GH): 5–20 °dGH
- Karbonathärte (KH): 3–15 °dKH
Besonders wichtig ist ein ausreichender Mineralstoffgehalt im Wasser. Calcium unterstützt den Aufbau und die Stabilität des Gehäuses. In sehr weichem Wasser kann das Gehäuse mit der Zeit Schäden oder Auflösungserscheinungen zeigen.
Die Tiere bevorzugen einen feinen Bodengrund, da sie sich gerne teilweise eingraben. Regelmäßige Wasserwechsel und stabile Wasserwerte tragen wesentlich zu ihrer Gesundheit und Lebenserwartung bei.
Die Schnecken stammen aus eigner Zucht. Abgabegröße 1-2cm.